Der First Responder schließt die medizinische Versorgungslücke. Diese Lücke entsteht oftmals beim Ereigniseintritt des Notfallpatienten bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes. Die First Responder leisten also echte Nachbarschaftshilfe und helfen dadurch die Überlebenschancen von Notfallpatienten zu verbessern.

Bei der Versorgung von Notfallpatienten spielt der Faktor Zeit neben der Schwere der Verletzung oder Erkrankung eine wesentliche Rolle für den Erfolg der Behandlung oder der anschließenden Rehabilitation.

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen und Personen die erweiterte Erste Hilfe leisten möchten bzw. können müssen. Im Kurs wird der Einsatz von Diagnostikgerätschaften, Medikamente?!, Beatmung/Atemwegssicherung, Rettungsgerätschaften, Evakuierungshilfen, Immobilisationsmittel und der sichere Einsatz eines AED gelehrt und geübt.

Dauer:

Die Dauer der Ausbildung richtet sich je nach Wissen und Können der Teilnehmer sowie des gewünschten Lehrnziels (mindestens 4 Tage á 2-3 Stunden).

Hier ein Beispiel beim "Plötzlichen Herztod":
Wird innerhalb der ersten 5 Minuten reagiert, die Lebenskette in Gang gesetzt, mit Herzdruckmassage begonnen und ein elektrischer Schock durch einen Defibrillator abgegeben, besteht eine gute Chance, dass das Herz wieder normal schlägt und seine Funktion wieder aufnimmt. Der neue HeartSine® samaritan® PAD 500P überwacht als einziger Reanimations-Defibrillator die Herzdruckmassage. Das System gibt dem Retter Anweisungen in Echtzeit bezüglich der Qualität der HLW: langsamer, schneller, tiefer Drücken, oder gute Kompressionen. Dies fördert nicht nur die Effizienz der Maßnahme, sondern gibt auch ungeübten Ersthelfern eine Bestätigung bzw. Anleitung in ihrem handeln.


(Abb. optimale Situation von einem Kammerflimmern, Schockabgabe in einen normalen Herzryhtmus)